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Photovoltaik

Die Sonne effizient nutzen - und finanzielle Vorteile genießen!

Solarpanel

Welche Art der Photovoltaikanlage darf es denn sein?

Der Betrieb einer Photovoltaikanlage bedeutet auch immer, dass man sein Geld zukunftsorientiert anlegt. Vorab gilt es natürlich, sich über die zu verbauende Art der Photovoltaikanlage im Klaren zu sein. Die Auswahl reicht von Lösungen auf dem Dach, über Fassaden-, Indach-, Flachdach- und Freiflächenanlagen. Selbstverständlich gibt es auch Firmen, die sich an Gemeinschaftsanlagen beteiligen oder einfach nur etwas Gutes für die Umwelt tun wollen und sich deshalb an Anlagen auf Schul- oder Gemeindegebäuden beteiligen.

Die Vorteile sprechen für sich:

  • Eine eventuell anstehende Dacherneuerung bietet die Möglichkeit, eine PV-Anlage direkt mit einzuplanen.
  • Eine Investition in eine PV-Anlage ist immer eine langfristige und zukunftsorientierte Investition.
  • Oftmals gibt es die Möglichkeit, sich an einer Gemeinschaftsanlage zu beteiligen und Errichtungskosten zu sparen.
  • Sie können in Solarstrom investieren, um Steuern zu sparen.
  • Eine PV-Anlage bringt nicht nur Kostenersparnisse, sondern auch einen Imagegewinn für Ihren Betrieb.
  • Sie verringern die Produktion von CO2 und leisten einen aktiven Beitrag für den Umweltschutz.

Mono- oder Polykristalline Module?

Neben der Kostenfrage stellt sich natürlich für viele Bauherren auch die Frage nach dem Wirkungsgrad. Hier gibt es sowohl bei den Herstellungskosten, als auch beim Wirkungsgrad Unterschiede zwischen den zwei gebräuchlichsten Solarzellenarten.

Monokristalline Solarzellen besitzen eine sehr einheitliche dunkelblaue oder fast schwarze Färbung. Die Solarzellen bestehen aus einer Scheibe eines Silizium-Einkristalls, der hochrein ist. Mit monokristallinen Solarzellen erzielt man Wirkungsgrade von bis zu ca. 14 - 20 Prozent. Dem entgegen steht die Tatsache, dass sie in der Herstellung am teuersten sind.

Polykristalline Solarzellen bestehen nicht aus einem einzigen, reinen Siliziumkristall, sondern werden als flüssiges Silizium in Blöcke gegossen, wodurch sich nach der Erstarrung durch eine Vielzahl von Kristallen die typische Eisblumenstruktur der Zelle ergibt. Polykristalline Zellen sind günstiger in der Herstellung, dafür ist ihre Effizienz mit bis zu 13 - 17 Prozent Wirkungsgrad aber auch geringer.

Natürlich sollten vorab die baulichen Voraussetzungen geprüft werden:

Eine nicht unwichtige Frage ist hierbei, wo man die PV-Module aufstellt. Nicht immer ist ein freier Platz auch für die Errichtung einer PV-Anlage geeignet. Zumeist sind die nachfolgenden Aufbaumöglichkeiten für eine ertragreiche Installation ideal.

  • Auf dem Dach des Firmengebäudes.
  • Auf dem Dach eines Nebengebäudes.
  • Auf einer Freifläche, in der Nähe des Gebäudes.
  • Direkt an der Fassade.

Maximale Erträge liefert eine PV-Anlage bei Südausrichtung und einer Neigung von 30°. Eine Verschattung ist zu vermeiden und sollte auch für die Zukunft vermieden werden, beispielsweise durch Neubauten oder wachsende Bäume.

Die Sonne: Energielieferant Nr. 1

Wie sieht es mit der Amortisation aus?

Aufgrund der Einspeisevergütungen und einer optimalen Ausrichtung ist die Armortisation letztlich gesichert. Hierbei kann man sogar von zweifacher Armotisation sprechen:

Aus monetärer Sicht: Je nach Größe und Leistung hat die Anlage durch den gelieferten Ertrag ihre Anschaffungs- und Errichtungskosten zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder eingespielt.

Aus energetisch-umwelttechnischer Sicht: Zu einem bestimmten Zeitpunkt (auch hier ist die Größe und Leistungsfähigkeit der Anlage entscheidend) hat die Anlage so viel Energie produziert, wie zu ihrer Herstellung und Errichtung eingesetzt wurde.

Tipp: Weitere Informationen zur Förderung von Photovoltaikanlagen finden Sie hier.

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